Kunststation auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof, Berlin-Schöneberg „Parcours des Erinnerns“– mehr…

FEMINSTISCHE BLICKE IN DIE ABGRÜNDE WELTWEIT

Es ist notwendig, Grenzen zu überschreiten, hinzuschauen, wo und wie Femizide als Verbrechen im internationalen Menschenrechtsdiskurs behandelt werden.

Zum Download: Global Study on Homicide – Gender-related killing of women and girls 
(United Nations Office on Drugs and Crime, 2019)

Um Internationale Zusammenarbeit machen sich UN Women und Terre des Femmes verdient. Doch noch immer fehlt es an globalen systematischen Erfassungen von Femiziden. Diese extremste und brutalste Form der Gewalt gegen Frauen betrifft ALLE Länder. Deshalb haben die Vereinten Nationen Anfang März 2022 endlich Empfehlungen für die statistische Erfassung von Femiziden verabschiedet. Die Idee dahinter: Man kann nur bekämpfen, was man messen kann. Es wird erkannt, dass qualitativ hochwertige methodisch korrekte Daten für das lange unterschätzte Phänomen von entscheidender Bedeutung sind.

In Lateinamerika leben Frauen besonders gefährlich. Mehr als zwölf Frauen werden täglich getötet, weil sie Frauen sind. Und auch hier fehlen wieder die Dunkelziffern. Was nicht fehlt: Diese Frauen wehren sich öffentlich, sie demonstrieren, gehen auf die Straße, machen mit kreativen Performances aufmerksam wie LASTESIS. Ihr Video ging viral und hat sich zu einer internationalen Bewegung entwickelt.

Unter dem Hashtag #NiUnaMenos – Nicht eine weniger vernetzen sich in ganz Lateinamerika Menschen zum Protest gegen Frauenmorde.

Im Sommer 2022 rütteln Femizide in Ägypten, Jordanien, der Türkei auf.

Das Projekt Femizide: Maximale Macht Mord blickt über den deutschen Tellerrand hinaus und wird hier und im Blog von Fortschritten berichten, vor allem aber immer wieder den Finger in die Wunde legen.

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